Andreas, 47 Jahre alt, Inhaber eines mittelständischen Betriebs
Andreas’ Partnerin hat eine schwere Diagnose erhalten. Seitdem ist nichts mehr wie vorher. Er funktioniert im Job, trifft Entscheidungen, führt Meetings – aber innerlich ist er woanders.
Gleichzeitig kommen existenzielle Fragen hoch: Wofür mache ich das alles? Was zählt wirklich? Er merkt, wie oberflächlich vieles im Beruf ist – und wie wenig Zeit er hat für das, was ihm wichtig ist. Im Coaching geht es nicht um schnelle Lösungen, sondern um Raum für diese Fragen – und um die Erlaubnis, nicht stark sein zu müssen.
Die hier beschriebenen Beispiele sind zum Schutz der Persönlichkeitsrechte fiktiv, bilden aber typische Anliegen und Situationen ab, die mir in meiner Coaching-Praxis regelmäßig begegnen.
Clara, 39 Jahre alt, Leiterin Controlling
Clara gilt als die Nette im Unternehmen. Sie sagt nie Nein, hilft immer, schluckt Kritik runter. Doch alle paar Monate rastet sie aus – schreit Kollegen an, knallt Türen, verschwindet für Stunden. Danach schämt sie sich zutiefst.
Im Coaching wird spürbar: Clara unterdrückt Ärger und Frustration so lange, bis nichts mehr geht. Sie hat Angst, als “schwierig” zu gelten, wenn sie ihre Bedürfnisse äußert. Stattdessen sammelt sich alles an – bis der Druck zu groß wird. Sie lernt, dass es besser ist, früher zu sprechen, als später zu explodieren.
Die hier beschriebenen Beispiele sind zum Schutz der Persönlichkeitsrechte fiktiv, bilden aber typische Anliegen und Situationen ab, die mir in meiner Coaching-Praxis regelmäßig begegnen.
Marcus, 38 Jahre alt, Leiter der IT-Abteilung
Marcus lebt seit 12 Jahren mit seiner Partnerin zusammen. Nach außen wirkt alles stabil. Innerlich spürt er zunehmend Enge. Seine Partnerin kontrolliert, was er tut, mit wem er spricht, wie er sich verhält. Kritik formuliert sie als “Fürsorge”.
Er merkt, dass er sich klein macht, eigene Bedürfnisse zurückstellt und ständig versucht, Konflikte zu vermeiden. Gleichzeitig fragt er sich: Bin ich zu empfindlich? Ist es wirklich so schlimm? Die Angst vor einer Trennung ist groß – vor der Einsamkeit, vor dem Scheitern, vor ihrer Reaktion. Im Coaching lernt er, seine Wahrnehmung ernst zu nehmen.
Die hier beschriebenen Beispiele sind zum Schutz der Persönlichkeitsrechte fiktiv, bilden aber typische Anliegen und Situationen ab, die mir in meiner Coaching-Praxis regelmäßig begegnen.
Laura, 29 Jahre alt, Grafikdesignerin
Laura hat sich in den letzten Monaten immer mehr zurückgezogen. Freunde sieht sie kaum noch, Einladungen lehnt sie ab, und auch in der Arbeit bleibt sie lieber im Hintergrund. Sie beschreibt ein Gefühl von „alles ist zu viel”.
Im Coaching zeigt sich: Laura hat Angst vor Nähe. Jede Beziehung fühlt sich wie eine potenzielle Enttäuschung an. Sie spürt, dass sie sich schützt – aber auch, dass dieser Schutz sie einsam macht. Langsam lernt sie, Nähe wieder zuzulassen, ohne sich dabei zu verlieren.
Die hier beschriebenen Beispiele sind zum Schutz der Persönlichkeitsrechte fiktiv, bilden aber typische Anliegen und Situationen ab, die mir in meiner Coaching-Praxis regelmäßig begegnen.
Anna und ihr Partner sind seit 12 Jahren zusammen. Sie beschreibt die Beziehung als „gut” – und zugleich als „leblos”. Sie funktionieren als Team, kümmern sich um die Kinder, organisieren den Alltag. Aber Nähe, Berührung, echtes Gespräch – all das ist verschwunden.
Sie fragt sich, ob sie noch zusammenbleiben sollen. Gleichzeitig hat sie Angst davor, die Beziehung zu beenden, denn „eigentlich ist doch alles in Ordnung”. Im Coaching wird spürbar, wie sehr sie sich selbst verloren hat – und wie wenig Raum in ihrer Beziehung für eigene Bedürfnisse ist.
Die hier beschriebenen Beispiele sind zum Schutz der Persönlichkeitsrechte fiktiv, bilden aber typische Anliegen und Situationen ab, die mir in meiner Coaching-Praxis regelmäßig begegnen.
Julia, 35 Jahre alt, Teamleiterin im Marketing
Julia kommt ins Coaching, weil sie in Konfliktsituationen entweder explodiert oder tagelang schweigt. Beides belastet ihr Team und ihre Partnerschaft. Sie weiß, dass sie anders reagieren müsste, schafft es aber nicht.
Im Coaching wird deutlich: Julia hat als Kind gelernt, dass Konflikte gefährlich sind. Wut durfte nicht sein. Heute spürt sie, wie diese alte Angst ihre Handlungsfähigkeit einschränkt – und wie sehr sie sich danach sehnt, endlich für sich einzustehen, ohne dabei die Beziehung zu gefährden.
Die hier beschriebenen Beispiele sind zum Schutz der Persönlichkeitsrechte fiktiv, bilden aber typische Anliegen und Situationen ab, die mir in meiner Coaching-Praxis regelmäßig begegnen.
Michael, 38 Jahre alt, Abteilungsleiter in einem Maschinenbauunternehmen
Michael arbeitet 60 Stunden pro Woche und ist dabei hoch angesehen. Doch seit Monaten merkt er, dass er nur noch reagiert, nie gestaltet. Abends ist er erschöpft, Hobbys hat er längst aufgegeben, und mit seiner Frau spricht er kaum noch über etwas anderes als Organisatorisches.
Er spürt eine diffuse Unruhe, kann aber nicht benennen, was fehlt. Gleichzeitig hat er Angst, etwas zu verändern – denn was, wenn er dann scheitert? Was, wenn die Erschöpfung gar nicht am Job liegt, sondern an ihm selbst?
Die hier beschriebenen Beispiele sind zum Schutz der Persönlichkeitsrechte fiktiv, bilden aber typische Anliegen und Situationen ab, die mir in meiner Coaching-Praxis regelmäßig begegnen.
Ben, 29, Betriebswirt und leitender Angestellter in der Baubranche
Ben ist innerhalb von 5 Jahren nach seinem Studium zur Führungskraft in seinem Unternehmen geworden. Sein Erfolg basiert auf seinen herausragenden organisatorischen und Führungsfähigkeiten. Mehrfach wurde ihm gesagt, dass er eine große Zukunft in dem Unternehmen hätte.
Ins Coaching kommt er mit der Frage, ob er nochmal studieren und seinen aktuellen Job mittelfristig aufgeben soll. Er weiß von seinen Fähigkeiten und erkennt seinen beruflichen Erfolg an, sieht aber in seinen Tätigkeiten wenig Sinn für sich. Er fragt sich, ob er nicht besser Arzt oder Politiker werden sollte, um einen größeren positiven Einfluss auf die Gesellschaft auszuüben. Die ständigen Zweifel führen zu großem Stresserleben, was wiederum seine seine Beziehung und Freundschaften belastet.
Die hier beschriebenen Beispiele sind zum Schutz der Persönlichkeitsrechte fiktiv, bilden aber typische Anliegen und Situationen ab, die mir in meiner Coaching-Praxis regelmäßig begegnen.
Sabrina, 44 Jahre, Projektleiterin und Mutter von drei Kindern
Sabrina kommt ins Coaching weil sie sich in ihrer Rolle in der Arbeit sehr unsicher fühlt. Sie hat Schwierigkeiten, sich in einer männerdominierten Branche gehör zu verschaffen.
Im Laufe der Coachings erzählt sie, dass Sie sich auch in anderen Mann verliebt hat. Sie hat Angst vor diesen Gefühlen, denn sie will ihre Familie nicht auseinanderreißen.
Sie spürt, dass sie in ihrer Ehe Leidenschaft, Aufregung und Intimität vermisst. Sie merkt, dass sie Angst davor hat, ihren Mann darauf anzusprechen, obwohl auch er gern eine schönere Beziehung hätte.
Sabrina versteht wie beide Themen, in der Arbeit und in ihrer Ehe, viele Gemeinsamkeiten haben. Sie spürt wie in ihr eine unsichtbare Grenze ist, sich gegenüber Männern mit ihren Bedürfnissen einzustehen.
Die hier beschriebenen Beispiele sind zum Schutz der Persönlichkeitsrechte fiktiv, bilden aber typische Anliegen und Situationen ab, die mir in meiner Coaching-Praxis regelmäßig begegnen.
Manuela, 43 Jahre alt, im Personalwesen beschäftigt
Sie kommt ins Coaching, weil sie unsicher ist, ob sie ein Angebot zur Beförderung in einem großen Dienstleistungskonzern annehmen soll oder nicht. Durch die sehr guten Arbeitsergebnisse, die sie im Laufe der Jahre geliefert hat, will das Unternehmen sie in die Geschäftsleitung heben.
Sie hat sich auch durch viel harte Arbeit in diese Position gebracht. Über die Jahre merkte sie, wie ihr Stresserleben immer höher wurde. Sie wurde zunehmend erschöpft, entfernte sich von Beziehungen aus ihrem Leben und hatte bald nichts mehr als die Arbeit.
Jetzt hat sie Sorge, dass sie mit der Arbeitsbelastung und dem politischen Kontext, den die Beförderung mit sich bringen würde, nicht klarkommen würde. Sie fürchtet, dass der zusätzliche Stress, der dadurch entsteht, ihr Leben komplett aus der Bahn werfen würde. Eigentlich will sie das Angebot ablehnen, schafft es aber nicht, den Schritt zu tun.
Sie versuchte bisher mit Pro/Kontra Listen und rationalem Denken vergeblich zur Entscheidung zu kommen.
Die hier beschriebenen Beispiele sind zum Schutz der Persönlichkeitsrechte fiktiv, bilden aber typische Anliegen und Situationen ab, die mir in meiner Coaching-Praxis regelmäßig begegnen.
Kategorien: Identität & Sinn, Beziehungen & Partnerschaft, Überlastung & Erschöpfung